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Kostümverleih für historische Kleidung
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Entstehungsgeschichte eines Korsetts
1. Die Schnittteile werden auf den Stoff übertragen. Ein Korsett besteht aus drei Stofflagen: Äußerer Stoff mit Stickerei, grobe Einlage aus Baumwolle und weiße feine Baumwolle
für die Innenseite. Alle Einzelteile müssen also dreimal übertragen und ausgeschnitten werden.
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2./3. Die Einzelteile aus Oberstoff und Einlage werden schrittweise aneinandergesteppt bis das komplette Korsett zusammengefügt ist. Der Innenstoff wird auf die gleiche Art
zusammengesetzt. 4. Die beiden Korsettseiten werden übereinander gelegt und an den Rändern fixiert
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5./6. Nun beginnt die äußerst zeitaufwändige Arbeit des Versteifens durch das Einziehen von Fischbeinstäbchen, die heute aus Plastik sind. Dafür muss jeder Tunnel markiert und
abgesteppt werden. Die Fischbeinstäbchen werden auf Länge geschnitten und die Schnittkanten mit Schleifpapier geglättet. Danach kann das Stäbchen eingeschoben und fixiert werden.
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7. Alle Kanten werden mit einem Satinband versäubert. Da die gewählte Korsettform sehr viele Ecken hat, muss man viel Geduld aufbringen, bis das Ergebnis zufiedenstellend ist.
8. Die Ösen für das Zugband werden eingeschlagen. Danach kann die erste Anprobe erfolgen.
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Entstehungsgeschichte Tournürenkleid
Das dreiteilige Tournürenkleid stellt bei 38 Einzelteilen eine kleine Herausforderung dar und ich brauche etwas mehr Zeit, als ein verregnetes Wochenende, um das Ensemble zu
vollenden. Deshalb habe ich auch nicht nach jedem Schritt zur Kamera gegriffen, sondern nur wenige Aufnahmen gemacht.
1. Schnitt und Stoffe müssen ausgewählt werden. Da das Ensemble aus Rock, Überrock und Oberteil besteht, sollte im Vorhinein klar sein, welche Stoffe und Verzierungen zum Einsatz
kommen. Modifizierungen zum Grundschnitt überlege ich mir meistens schon vor Beginn der Arbeit. In diesem Fall hat das Oberteil andere Ärmel bekommen als im Schnitt vorgesehen war. 2. Alle Schnittteile werden
ausgeschnitten und - in diesem Fall - nach der vorhandenen Nähanleitung zusammengefügt.
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3./4. Verzierungen am Schürzenteil und an den Ärmeln müssen in der Regel vor dem Zusammennähen angebracht werden.
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5. Ein spannender Moment ist die Anprobe am “lebenden Objekt”. Meine Schneiderpuppe - bei mir heißt sie nur Anita - leistet zwar sehr gute Dienste, aber sie kann
keinen Bauch einziehen und hat nie hängende Schultern oder einen krummen Rücken. 6. Nach vielen Stunden an der Nähmaschine präsentiert sich das fertige Kleid.
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